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Das Manifest der School of Collaboration


Manifest

Unsere Absichten ‘handgreiflich gemacht’: Was machen wir? Warum? Wofür stehen wir? Für uns sind transparente Absichten die Grundlage unseres Handelns. Nur wenn es Klarheit darüber gibt worum es geht, können wir davon ausgehen, dass wir wirklich Gleichgesinnte finden, mit denen wir gemeinsam Ziele erreichen.

 

Es ist nicht gerade einfach, die eigenen Überzeugungen und Ziele in wenige, knackige Sätze zu verpacken. Wer das schon mal versucht hat weiß, wovon wir sprechen. Dennoch ist es für uns fundamental, uns dieser Aufgabe zu stellen.

 

Warum “School”?

Schon im Namen haben wir versucht, einen Teil unserer Motivation deutlich zu machen: Als Schule wollen wir lernen und lehren. Wir wollen durch eigene Erfahrungen wachrütteln und zum Nachdenken anregen. Wir wollen unsere Erkenntnisse anderen mitteilen, und das, woran wir glauben, auch anderen vermitteln. Und etwas weiter gedacht: Wir wollen durch aktives Tun die Welt verändern, weil unser eigenes Verhalten das Heute und Morgen definiert. Wir selbst leben eine Betaversion der Zukunft: Die School of Collaboration ist ein Living Lab.

 

Was ist “Collaboration”?

Jeder will anregen, Einfluss nehmen, Spaß haben und integrierter Teil einer Gemeinschaft sein. Das Wort “Kollaboration” beschreibt u.a. genau dieses “Mehr”, was über einfache Zusammenarbeit hinausgeht. Wir wissen, dass alle Menschen unterschiedlich sind und diese Unterschiede der Gruppe Zugang zu neuen Sichtweisen, Ideen und Ressourcen verschafft. Wir wollen deshalb möglichst jedem ermöglichen, sich und seine Sicht einzubringen. Dabei schätzen wir Menschen, die mit sich im Reinen sind. Denn das ermöglicht Authentizität und letztendlich Offenheit für andere Ansichten. Uns interessieren ehrliche Meinungen – auch wenn sie “Es ist mir egal” sind. Die Menschen dabei nicht nur auf Teilaspekte zu reduzieren ist uns wichtig, denn Bedürfnisse und Emotionen gehören zu ihnen.

 

Unsere Zusammenarbeit führt dabei unweigerlich zu Konflikten. Diese sind immer Indikatoren für fehlende Abstimmung und Kommunikation. Deshalb achten wir besonders darauf, wie wir Dinge tun und wie wir miteinander umgehen. Kollaboration erfordert große Flexibilität und immer wieder die Bereitschaft, seinen Status aufzugeben – denn Kollaboration ist eher ein mäanderndes Flussbett als ein betonierter Kanal. Fluiden Strukturen und Wandel begegnen wir deshalb mit viel Wohlwollen. Alle Beteiligten sind dabei Eigentümer unserer Ergebnisse und profitieren daher gemeinsam vom Nutzen. Wir wollen nicht im Wettkampf gegeneinander stehen, sondern gemeinsam durchs Ziel laufen und unsere Erfolge als Gruppe genießen. Darin wollen wir uns kontinuierlich verbessern, indem wir gemeinsame Regeln aufstellen – und sie gemeinsam brechen, wenn es Sinn macht! Unsere Überzeugung: Nur wer selbst entscheidet und Verantwortung übernimmt, lernt wirklich dazu.

 

So haben wir bereits viel Zeit damit verbracht, diese Gedanken konkret in unserem Manifest zu verankern, es uns immer wieder gegenseitig vorzulesen und uns dazu Feedback von anderen einzuholen.

Was sagst Du zu unserem Manifest?

 


  • Wikipedia: Ein Manifest lateinisch manifestus‚handgreiflich gemacht‘) steht für eine öffentliche Erklärung von Zielen und Absichten, oftmals politischer Natur.

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